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Weidel platzt der Kragen Live-Sendung eskaliert nach Aufforderung ausreden zu lassen.TA

In einer aufgezeichneten Diskussionsrunde ist es zu einem offenen Schlagabtausch zwischen der AfD-Vorsitzenden Alice Weidel und der Journalistin Karin Mioska gekommen. Die Auseinandersetzung, die ursprünglich als normales Interview begann, eskalierte zunehmend, da Mioska wiederholt in die Ausführungen Weidels hineinredete und sie unterbrach. Der Tonfall wurde von Minute zu Minute angespannter, wobei Weidel mehrfach versuchte, ihre Position zu erläutern, aber immer wieder neu ansetzen musste.

Karin Mioska hakte bei Alice Weidel immer wieder nach und fiel ihr ins Wort, was zu einer gereizten Stimmung führte. Weidel drehte schließlich den Spieß um und konterte direkt, wodurch die Runde nicht mehr wie ein Interview, sondern wie ein offener Schlagabtausch wirkte. Der Konflikt entzündete sich unter anderem an der Energiepolitik, wobei Weidel das Streichen von Subventionen und die Abschaffung des EEG forderte, um echten Wettbewerb am Energiemarkt zu ermöglichen.

Weidel argumentierte, dass die Abschaffung des EEG Gelder sparen würde, da die Subventionen dann nicht mehr ausgeschüttet werden müssten. Sie betonte die Notwendigkeit von echtem Wettbewerb, dem sich alle Energieformen stellen müssten, um vernünftige Investitionsrechnungen aufstellen zu können. Der Preis werde durch Subventionen verzehrt, die der Steuerzahler zusätzlich zu den ohnehin hohen Energiekosten zahlen müsse. Zudem forderte sie ein Ende der Verbotspolitik, insbesondere das Verbrennerverbot im Automobilmarkt sei grundfalsch.

In der Diskussion verwies Karin Mioska auf Berechnungen des Frauenhofer Instituts, wonach die Erzeugungskosten bei Windenergie zwischen 4,3 und 9,2 Cent je Kilowattstunde liegen, während die Kernkraft mit 13,6 bis 49 Cent je Kilowattstunde deutlich teurer sei. Weidel widersprach dieser Aussage entschieden und nahm das Frauenhofer Institut in Schutz, indem sie erklärte, dass die Subventionen in den Zahlen enthalten seien. Sie argumentierte, dass die Rechnung durch die Subventionen gestört sei und die Zahlen daher inkorrekt seien.

Ein weiterer Streitpunkt war die Frage nach der Wiederinbetriebnahme der Nordstream-Pipelines. Weidel sprach sich dafür aus, Nordstream 1 und 2 wieder in Betrieb zu nehmen, um günstiges russisches Erdgas zu beziehen. Sie verwies darauf, dass auch Angela Merkel diese Position vertreten habe und dass das günstige russische Erdgas das Scheitern der grünen Energiewende kaschiert habe. Mioska entgegnete, dass die Röhren derzeit kaputt seien und man erst prüfen müsse, was beschädigt sei.

Die Diskussion weitete sich auf die Außen- und Verteidigungspolitik aus. Mioska stellte die Frage, ob Weidel für die von Donald Trump geforderten fünf Prozent der Wirtschaftsleistung für Militärausgaben sei. Weidel antwortete, dass zunächst der Bedarf des Investitionsstaus bei der Bundeswehr ausgerechnet werden müsse. Sie kritisierte, dass die deutsche Bundeswehr nicht mehr für die Landesverteidigung fähig sei und ein jahrzehntelanger Investitionstau bestehe. Weidel forderte eine analytische und sachliche Herangehensweise an die Berechnung der notwendigen Mittel.

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